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Sprechende URLs und ihre Bedeutung für Suchmaschinen

Umleitung

Was ist bei der Umbenennung von sprechenden URLs zu beachten?

Eine Clean URL oder Pretty URL (deutsch saubere URL bzw. hübsche URL) ist ein Uniform Resource Locator (URL), der lesbare Wörter anstelle von technischen Kürzeln oder Datenbank-IDs enthält. So sind im Pfad weder searchpart- oder query-Komponenten noch Dateinamenserweiterungen wie z. B. .html .php oder andere Informationen zur verwendeten Servertechnik wie cgi-bin oder cgi enthalten. Stattdessen werden lesbare und beschreibende Titel oder lexikografische Lemmata, Kalenderdaten meist der Erscheinung und auch die Sprache des Inhalts, meist abgekürzt nach ISO 639, im URL verwendet.

Beispiel: Wenn Sie eine Internetadresse (gutes Beispiel: https://www.papoo.de/branchen.html, schlechtes Beispiel: https://www.papoo.de/?p=1079 ) direkt in die Adressezeile des Browsers eintippen, können sie die betreffende Seite direkt aufrufen, selbst wenn die aufgerufene Seite nicht die Startseite einer Domain (zum Beispiel: www.papoo.de) ist. Sondern, wie in diesem Fall, die Unterseite für die Branchenübersicht darstellt.

Oftmals werden die Internetadressen allerdings nur mit kryptischen Ziffernfolgen dargestellt. Eine Zuordnung der Inhalte zu den komplexen Serveradressen und Verzeichnispfaden, anhand des Textes in der Browserzeile, ist kaum möglich. Nichtssagende und sehr lange URLs, die kaum verständliche Worte enthalten, können auch auf potenzielle Besucher abschreckend wirken.

URL - schlechtes Beispiel

Moderne Systeme verwenden heute sogenannte „sprechende URLs". Die sprechenden URLs werden meistens automatisch passend zur Beschreibung eines Artikels, dem Titel einer Seite oder aus den Metatags gebildet.

URL - gutes Beispiel

Nicht nur für den Besucher einer Webseite ist es durch sprechende URLs einfacher zu navigieren oder Inhalte direkt abzurufen. Gut strukturierte sprechende URLs können die Aufgabe eines Breadcrumb-Menüs übernehmen.

Auch Google honoriert sprechende URLs durch ein verbessertes Ranking und Auffindbarkeit bei der Google-Suche. Höhere Klickraten werden zudem dadurch generiert, das eine aussagekräftige URL in den jeweiligen Suchtreffern bei Google (im Snippet zwischen dem Titel und der Description) angezeigt wird.

Folgende Regeln gilt es bei der manuellen erstellung sprechender URLs zu beachten:

  • Schreiben sie immer klein.
  • Verwenden sie keine Umlaute, bzw nur manuelle Umlaute (ue, oe, ae).
  • Nutzen Sie Schlagwörter, die den Inhalt eines Artikels zusammenfassen.
  • Verwenden sie keine kryptischen Zeichen .
  • Verwenden Sie Bindestriche statt Unterstriche bei längeren Website-Adressen.
  • Verwenden Sie nicht mehr als 2.048 Zeichen.
  • Vermeiden Sie Parameter, wenn irgendwie möglich.

Haben die Such-Roboter von Google erst einmal einen neuen Blog-Artikel gefunden und analysiert, wird er sofort in den Suchindex von Google integriert. Am klügsten ist es daher, direkt von Beginn an eine strukturierte Vergabe von sprechenden URLs zu betreiben und beizubehalten.

Wenn die URL später eventuell dennoch geändert werden muss, kann der bei Google zu einem bestimmten Suchwort hinterlegte Link zu ihrem Blogartikel nicht mehr gefunden werden. Um dies zu vermeiden, können sogenannte Redirects angelegt werden. Ein Redirect ist nichts anderes als eine Weiterleitung und besteht im Kern aus der alten URL eines Artikels und seiner neuen URL.

Umfasst ihre Webseite viele Unterseiten oder steht ein Relaunch der gesamten Webseite an, kann die Erstellung von Redirects eine umfangreiche Unternehmung darstellen. Mit der RelaunchApp ist aber auch dieser Arbeitsschritt schnell erledigt. Die Relaunchapp wird Ihnen zudem verlorengegangene Inhalte aufzeigen und Vorschläge für weitere Redirects unterbreiten.

Zur RelaunchApp geht es hier entlang.

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xxnoxx_zaehler

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